Nachbericht Hoher Ifen

Am Samstag, den 30. Juli 2016 war es soweit. Unsere Tour zum Hohen Ifen konnte bei schönstem Wetter starten. Es fanden sich vierzehn Wanderer am Treffpunkt ein und es konnte in Richtung Riezlern im Allgäu losgehen.

Bei der Talstation Ifenbahn angekommen, folgte man einem teilweise asphaltierten Weg gegen Norden in den Innerkürenwald hinauf. Nach einer Dreiviertelstunde Aufstiegszeit erreichten wir das Wirtshaus Ifenhütte. Hinter der Wirtschaft stieg man weiter in Richtung Gottesäcker auf. Auf der Höhe von etwa 1.900 m bog man links ab. Hier begann der Anstieg zum Hohen Ifen. Ab hier folgte man dem etwas anspruchsvolleren Weg über ein Geröllfeld und weiter ging es auf einem Steig durch Kalkblockwerk in Kehren gegen Süden hinauf. Über eine gut gesicherte Steiganlage erreichte man schließlich den breiten Südostrücken des Hohen Ifens und wanderte in mäßiger Steigung nach Nordwesten zum Gipfelkreuz (2.230 m) hinauf.

Nach einer kleinen Stärkung am Fuße des Gipfelkreuzes, machte man sich auf den Rückweg. Vom Gipfel stieg man knapp 10 Minuten auf der Anstiegsroute ab und folgte der Wegbezeichnung zur Schwarzwasserhütte. Der Abstieg erfolgte anfangs über ausgedehnte Wiesenhänge, führte uns dann auf eine felsige Klettersteiganlage in Kalkgeröll hinein. Weiter ging es über triste Schotterreissen, bis endlich sattgrüne Alphänge erreicht wurden. Über sie hinüber, durch ein spannendes Karstgelände hindurch, gab es auf der Ifersguntenalpe eine kleine Trinkpause.

Der Weg führte uns weiter gegen Südwesten hinab und wir querten im weiteren Verlauf mehrere kleine Bäche. Bei der folgenden Wegverzweigung ging es geradeaus weiter über sanft abfallende Weidehänge zur Schwarzwasserhütte. Hier angekommen, konnten sich die Teilnehmer bei kühlen Getränken und einer Kleinigkeit zum Essen nochmals stärken. Weiter führte uns ein relativ steiler Treppenweg neben dem Schwarzwasser her zur viel besuchten Jausenstation Melköde. An dieser vorbei, gelangte man auf einem breiten Fahrweg durch das Schwarzwassertal wieder zurück zum Ausgangspunkt.

An der Auenhütte angekommen, gönnte man sich noch Kaffee und Kuchen oder etwas Kühles zum Trinken, bevor man die Heimreise nach Weilheim antrat. Die Bergziegen bedanken sich bei allen Teilnehmern und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen auf der einen oder anderen Tour.




Tourdaten
Ort: Riezlern
Länge: 16,7 km
Dauer: 6:40 Stunden
Auf-/Abstieg: 1.100m / 1.100m



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